Die Akademikerin und Politikerin Dr. Çinar Sa'ed Abdullah trat 1993 der Kurdischen Studentenunion und 1995 der Demokratischen Partei Kurdistans bei. 2005 wurde sie Mitglied der zweiten Legislaturperiode des Nationalrats Kurdistans (Kurdisches Parlament) und 2006 Ministerin für die Angelegenheiten der Märtyrer und Anfal-Opfer im fünften Kabinett der Regionalregierung Kurdistans. 2010 wurde sie auf dem dreizehnten Parteitag in den Führungsrat der Demokratischen Partei Kurdistans gewählt.
Biographie
Çinar Sa'ed Abdullah wurde 1974 in Erbil geboren. Sie erwarb 1995 ihren Bachelor-Abschluss, 2002 ihren Master-Abschluss und 2006 ihren Doktortitel in Soziologie an der Salaheddin-Universität in Erbil und wurde dort anschließend als Dozentin angestellt. 2005 wurde sie Mitglied des zweiten Legislaturjahres des Nationalrats Kurdistans und 2006 zur Ministerin für Angelegenheiten der Märtyrer und Anfal-Opfer in das fünfte Kabinett der Regionalregierung Kurdistans berufen. Sie spricht fließend Kurdisch, Arabisch, Persisch und Englisch.
Arbeitsblatt
Çinar Sa'ed Abdullah emigrierte 1986 mit seiner Familie aufgrund der politischen Aktivitäten seines Vaters in den Iran und kehrte 1991 während des letzten Aufstands in Südkurdistan in seine Heimat zurück. 1993 schloss er sich der Qutbistischen Studentenunion Kurdistans an und 1995 der Demokratischen Partei Kurdistans.
Im Jahr 2005 wurde sie Mitglied des zweiten Legislaturjahres des Nationalrats Kurdistans und des Ausschusses für Hochschulbildung und Ausbildung. 2006 wurde sie im fünften Kabinett der Regionalregierung Kurdistans zur Ministerin für Angelegenheiten der Märtyrer und Anfal-Opfer ernannt.
Im Jahr 2010 wurde er auf dem 13. Parteitag der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP) in den Führungsrat gewählt und übernahm die Leitung der Fachabteilung des Vorstands für öffentliche und berufliche Organisationen. 2017 wurde er Leiter der Forschungs- und Evaluierungsschule der KDP-Akademie. 2022 wurde er auf dem 14. Parteitag in das Zentralkomitee der KDP gewählt und leitete die Forschungs- und Evaluierungsabteilung des Politbüros der KDP.
Quelle:
Archiv des Enzyklopädiekomitees der Demokratischen Partei Kurdistans.




