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Schlacht an der Scheno-Front 1947

Nach all den Schlachten und Kämpfen zwischen Barzanis Truppen und der iranischen Armee starteten die iranischen Streitkräfte, denen es zu diesem Zeitpunkt gelungen war, die meisten Gebiete unter der Herrschaft der Barzanis wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, am 5. April 1947 einen großangelegten Angriff aus mehreren Richtungen gegen die Barzanis und nutzten dabei die bewaffneten Männer des Mangur-Stammes aus...


Nach den zahlreichen Schlachten und Kämpfen zwischen Barzanis Truppen und dem Iran starteten die iranischen Streitkräfte, die zu diesem Zeitpunkt die meisten Gebiete unter Barzanis Herrschaft zurückerobert hatten, am 5. April 1947 einen Großangriff aus mehreren Richtungen gegen Barzani und nutzten dabei die Unterstützung bewaffneter Männer des Mangur-Stammes. An einer der Fronten, in den Höhen von Gerd Kashan, fand ein Gefecht zwischen der iranischen Armee, unterstützt von 105-mm- und 75-mm-Artillerie sowie Luftunterstützung, und 150 Peschmerga Barzanis unter dem Kommando von Ahmed Margouri statt. Nach erbitterten Kämpfen fielen die Höhen in die Hände der iranischen Armee, die damit die Kontrolle über die gesamte Region Sheno erlangte.

Zu jener Zeit erreichten Panzer und ein Kontingent der Lorestan-Kavallerie als erste die Stadt Shino. Die Barzanis zogen sich ins Galas-Tal und von dort nach Gader zurück. Doch noch vor ihrer Rückkehr, am 8. April 1947, dem Tag ihres Rückzugs, gelang es ihnen, ein Flugzeug der iranischen Luftwaffe abzuschießen, das ihre Truppen schwer bombardiert hatte. Dabei kam ein Pilot ums Leben, der andere konnte sich mit dem Schleudersitz retten und überlebte. Um ihre Truppen zu entlasten, ließen sie Gefangene aus vorangegangenen Kämpfen frei, darunter 18 gefangene Offiziere sowie Leutnant Hamid Jahanbani. Sie übergaben ihn Sayyid Abdullah Gilani und übergaben ihn der iranischen Armee. Leutnant Jahanbani wurde am 10. April 1947 freigelassen. Während sich die Barzanis an die Grenze zwischen Iran und Irak zurückzogen, schrieb Scheich Ahmad Barzani einen Brief an den Armeechef Homayuni, in dem er die Artillerie in ihrem Besitz wie folgt beschrieb: „Eure Truppen haben uns angegriffen; wir nicht … Wir werden nicht angegriffen. Was die Kanonen betrifft, so habt ihr eine mitsamt ihrer gesamten Ausrüstung in Shino erbeutet, eine weitere befindet sich noch auf iranischem Gebiet. Ihr könnt sie über Scheich Abdullah suchen, ausfindig machen und bergen, da wir keine Zugtiere hatten und sie deshalb nicht mitgenommen haben. Eure Flugzeuge töten täglich etwa zwanzig unserer Frauen und Kinder. Was die Gefangenen betrifft, so haben wir alle Offiziere und andere an Scheich Abdullah übergeben und Jahanbani an Sayyid Kamal.“ Scheich Ahmed Barzani forderte in seinem Brief an die Iraner außerdem: „Eure Flugzeuge müssen die Bombardierung von Frauen und Kindern einstellen. Dies ist eine unmenschliche Tat und verstößt gegen alle internationalen Gesetze. Sie müssen dies unterlassen.“ Auf diese Weise begannen die Barzanis ihren organisierten Rückzug auf irakisches Gebiet.


Quellen:

1- Sehabad Muhammad Kazemi, Sarhang 2, Manouchehr Alborz Stadium, Tarikh Punjah Saleh Nayrovi Zamini Shahenshahi, Iran, Teheran, 2535.

2- Najafqali Basian, „Az Mahabad Khunin Ta Karanahay Ars“, Sharket Sahami Chap, Teheran, 1328.

3- Hussein Ali Razm Ara, Farhang Geography Iran (Abadiha), Astan 3 und 4, Aserbaidschan, Teheran, Veröffentlichungen der Geographieabteilung, Setad Arash, 1330.

4- Abbas Ghazali Mirkhan, sein Mahahabadah Ta-Gadhar, Shabi Douhm, (Holler – Chap Khaneh Manara – 2007).

5- Ali Asghar Ehsani, Thoughts of the Rise of Afsran Khorasan, Teheran, Nashar Alam, 1378.

6- Hafarasiyaw Hahorarami, Haha Dandiyeh, Kurdistan und Ayzah Rabayjan und Haha Sahianani Ha Hardawla, 1946 (sein Dehzghay und Saharchavahkanda (Soleimani, 2008).

 


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