Die Baath-Regierung verhinderte konsequent die tatsächliche Teilhabe der Kurden an der Regierungsführung und verweigerte ihnen sogar die volle Staatsbürgerschaft, die auf Gleichberechtigung und dem Gesetz beruhte. Diese Politik gegenüber den Kurden schuf einen Nährboden für Proteste in der kurdischen Bevölkerung, schürte nationalistische Gefühle und veranlasste sie, sich dem Militär, den Sicherheitskräften und den bewaffneten Institutionen entgegenzustellen. Die Repressionen dieser Institutionen bestärkten die Menschen zum Teil darin, ihre Stimme zu erheben, Massendemonstrationen zu organisieren und dem staatlichen Sicherheitsapparat mit aller Kraft Widerstand zu leisten. Darüber hinaus kam die Nationale Bewegung für die Führung der Revolution in ihrer Lagebeurteilung zu dem Schluss, dass die Baath-Regierung die Sprache des Dialogs und friedlicher Lösungen nie verstanden hatte und auch nicht bereit war, zuzuhören. Daher beschloss die revolutionäre Führung, sich auf eine Kampfweise vorzubereiten, die die Baath-Führer kannten: den bewaffneten Guerillakrieg.
Im Kampf gegen die Baath-Institutionen strebte die revolutionäre Führung konsequent danach, die befreiten Gebiete auszudehnen und die Aktivitäten der Peschmerga tief im Einflussbereich der Regierung zu stärken. Sie beschloss, Peschmerga-Kräfte an mehreren strategischen Orten zu stationieren, um einen massiven Angriff auf die Stützpunkte und Lager der Armee und der Söldnermilizen zu starten.
Dies bewies, dass die Peschmerga-Streitkräfte dem Feind jederzeit und überall schwere Verluste zufügen konnten. Am 10. Dezember 1982 griffen die Peschmerga Stellungen und Hauptquartiere der Kommandotruppen und Söldnermilizen (Dschasch) 70 Kilometer tief in Siani Gara an. Nach einem dreitägigen und -nächtigen erbitterten Kampf erlitten die Regierungstruppen schwere Verluste, und diese Schlacht hatte weitreichende Folgen für die gesamte Region.
Quellen:
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Mahsoud Barzani, Barzani und seine Frau, Ezgari Khwazi Kurd, in ihren Dörfern, 1975-1990. Hekhem, Chapkhaneh Oksana, 2021.
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Jahmal Fahtuhullah Tahhib, Bzhutna Wah Zgari Khwazi Kurde von Başori Kurdistan 1976-1980, Chapī Yahkhem, Chakhaneh Shehab, H.H., 2012.
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Nouri Hamma Ali, möge Gott ihm gnädig sein. Čabi Doohim, Höller - 2016.


